„ENDLICH ist es Frühling“ hören wir von vielen Seiten. In den letzten Wochen wurde es stetig heller, zum Teil auch wärmer und Frühlingsboten wie Krokusse, Veilchen und das Scharbockskraut können wir nun auf den Wiesen erblicken, die Bienen wagen ihren ersten Flug. Bei Regen können wir uns erinnern, dass die Erde gut mit Wasser versorgt werden möchte, um die aufkeimenden Samen zu nähren, damit sie wachsen und die Erde durchbrechen können. 

Um den 21.03. herum ist die Zeit der Helligkeit auf 12 Stunden angewachsen, der Tag und die Nacht sind gleich lang.

An dieser Stelle des Jahreskreises geht die dunkle Jahreshälfte in die helle über. Wir können den Energieschub spüren, der aus der Erde von oben ans Licht drängt.

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20 Jan

Lichtmess/ Imbolc

geschrieben von Tanja Dreeßen

In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird Lichtmess gefeiert, das keltische Imbolc, oder auch das Fest der Brigid.

Trotz noch anhaltender Winterstarre werden Anfang Februar die Tage wieder deutlich länger. Seit der Wintersonnenwende sind 40 Tage vergangen und die Sonne hat sich spürbar von ihrem tiefsten Stand fortbewegt. Sie geht jeden Tag früher auf, die Bäume sprießen und die Vögel singen.

Es ist die Zeit, in der die ersten Tiere aus dem Winterschlaf erwachen und erfreut dürfen wir feststellen, dass auch die ersten Pflanzen aus der Erde sprießen. Wir können Schneeglöckchen und Krokusse sehen. Es ist die Zeit des Keimens, das Leben kehrt zurück, das Licht scheint heller. Es ist eine Zeit des Neubeginns.

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